Auf geht’s nach Pullach!

Nur 2 Minuten zur S7, nur 2 Minuten zum Ortskern von Pullach: Der öffentliche Boule-Platz der Stadt im Isartal hat eine Superlage. Wir haben uns dort einmal umgesehen.

Sehr feiner Belag, aber etwas Gefälle und mehrere Problemzonen – auf diesem Platz muss man sich erst einspielen, bevor man seine Tücken kennt. Offenbar wird der Platz aber nur wenig genutzt, denn bei unserem Besuch fanden wir auf dem Boden keine Kreise und Markierungen wie sonst üblich.

Aber sehr ruhig ist es hier, kaum Verkehrslärm. Hohe Bäume bieten am Sommerabend viel Schatten. Es gibt drei Bänke zum Ausruhen oder für die Boule-Tasche. Für die Verpflegung ist der Vinzenz Murr gleich nebenan zuständig oder der Rabenwirt und die zwei Italiener. Warum also nicht mal nach Pullach?

Wer kommt zum Hofgartenturnier?

Archivbild vom Hofgartenturnier 2017. Foto (1): Axel Gillmann, München

Vom 13. bis 15. Juli wird das Hofgartenturnier zum Boule-Mittelpunkt unseres Landes. Und das wird geboten:

  • Turniere mit den stärksten Spielern aus dem In- und Ausland
  • Professionelles Demo-Training
  • Biergarten und Ricard-Stand

Wie bei den größten Boule-Turnieren der Welt treten Triplette-Teams mit drei Spielern an. Mitspielen darf jeder, denn das Hofgartenturnier ist lizenzfrei und der Eintritt ist frei. Anmelden kann man sich auf dem Platz vor Turnierbeginn.

Weitere Infos: www.mkwu.de

In der Stille der WM

Ein sommerlicher Sonntag, die Fußball-WM 2018 läuft und unsere Elf spielt gegen Mexiko. Kein Wunder, dass wir drei die einzigen Boule-Spieler im Hofgarten sind.

Wir spielen 4 gegen 4 Kugeln: Zwei Spieler kriegen je zwei, der Einzelspieler nimmt seine drei und eine der restlichen Kugeln. Keine optimale Lösung, aber es wurde eine spannende Partie. Man muss sich nur zu helfen wissen.

Jetzt hat alles seine Ordnung


Wir spielen schon fast ein Jahr auf diesem herrlichen Boule-Platz. Mit der neuen Beschilderung haben wir jetzt die Gewissheit, dass wir hier Boule spielen dürfen. Demnach gilt § 1 der Grünanlagensatzung für:

„Alle von der Landeshauptstadt München gärtnerisch gestalteten und von ihr unterhaltenen öffentlichen Park- und Grünflächen, die der Allgemeinheit unentgeltlich für Erholungs- und Freizeitzwecke einschließlich spielerischer und sportlicher Aktivitäten dienen.“

Der Platz liegt an der Höglwörther Straße 1 in Sendling, gleich neben der MVV-Haltestelle „Grünstraße“. Hier hält der Bus 132, mit dem man ohne Umsteigen zum Marienplatz kommt.

Wo steht, dass wir im Hofgarten Boule spielen dürfen?

Die Nordseite des Münchner Hofgartens

Wem gehört der Hofgarten, wer hat hier das Sagen? Für den Hofgarten ist nicht die Landeshauptstadt München, sondern der Freistaat Bayern zuständig. Genauer gesagt die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, die dem Finanzministerium nachgeordnet ist. Diese Behörde regelt in den Anlagenvorschriften, was im Hofgarten erlaubt und verboten ist:

„Das Boule-Spiel ist mit Ausnahme des Leibregimentswegs in folgenden Bereichen geduldet, sofern die Spieler die im Verkehr erforderliche Sorgfalt walten lassen:

  • Nordseite auf der Fläche, wo sich in angrenzenden Gebäuden im Obergeschoss nur eine Reihe Fenster befindet.
  • Südseite parallel zur Hofgartenstraße
  • Westseite zwischen den beiden gastronomischen Freischankflächen.“

Anmerkung: Der Leibregimentsweg an der Ostseite des Hofgartens gehört zur Sicherheitszone um die Staatskanzlei.

„Die positiven Aspekte überwiegen“ – Interview mit einem Sportmediziner

Dr. med Thomas Jolitz, Facharzt für Orthopädie in München. Foto: privat

Wie nützlich oder riskant ist Petanque aus ärztlicher Sicht? Wir sprachen mit Dr. Thomas Jolitz, Facharzt für Orthopädie in München und aktiver Petanque-Spieler. In unserem Interview verweist der Mediziner auf eine Sünde, die fast jeder Petanque-Spieler begeht.

Zum Interview hier klicken

Kugel-Porträt: Ich war „Die Schwarze Mamba“!

Diese drei Kugeln gehören meiner Boule-Freundin Eva: Obut Match aus Karbonstahl, Durchmesser 71 mm und 680 g schwer, ein millionenfach bewährter Bestseller, gekauft während des Hofgartenturniers 2017.

Wie bei Karbonkugeln üblich, trugen sie eine schwarze Lackierung, damit die Kugeln nicht schon beim Händler korrodieren. Der schwarze Lack wirkte so giftig und aggressiv, dass Eva ihre Kugeln „Die Schwarze Mamba“ nannte.

Inzwischen ist der Lack ab, im wahrsten Sinn des Wortes. Um ihre Kugeln schnell erkennen zu können, hat Eva sie mit blauem Nagellack behandelt. Das hilft wirklich, glaube ich.