So lernt man Petanque

Herbststürme, der Hofgarten und die Floßlände unbespielbar, die Boule-Halle weit, weit entfernt. Jetzt müssen wir uns weiterbilden:

Welche Kugel müsste zu einem passen? Wie trickst man einen Schießer aus? Wie organisiert man ein Boule-Turnier?

Mit diesem Buch über Petanque lernt man Technik und Taktik, aber auch wie man ein eigenes Boule-Tournier organisiert.

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Nervenstärke oder Zwölferloch?

Passiert oft: Mannschaft A ballert wie blöd, liegt in Führung, uneinholbar. Aber dann: Bei 12 Punkten ist Schicht, nix geht mehr. Ab sofort liefert Mannschaft B Punkt um Punkt – und gewinnt das Spiel.

Ein Franzose aus der 1. Münchner Kugelwurfunion sagte einmal zu mir: „Bis 12:0 hinten werde ich nicht nervös.“ Was meinte er damit?

Kurz: Jeder kennt Spieler mit Vernichtungswillen, Killer-Instinkt, ohne Respekt vor den 11 oder 12 Punkten der anderen Mannschaft. So wie man auch Spieler mit Angst vor dem Sieg kennt, die bei 12 Punkten einbrechen – und verlieren.

Drei Tipps für Anfänger

  • Französisches Sprichwort: „Arm gerade, Kugel egal. Arm nicht gerade, Kugel egal.“ Kurz: Senke die Schulter deines Wurfarms, das wirkt.
  • Sprichwort 2: „Boule devant, boule d’argent.“ Eine Kugel vor der Sau ist Gold wert, also lieber zu kurz legen als zu lang.
  • Stehe auf Höhe der Sau! Vom Wurfkreis sieht das Bild ganz anders aus als vorn. Wenn vom Kreis etwas unsicher gefragt wird: „Wer hat den Punkt?“, dann weißt du, dass du vorne besser informiert bist.